Online Plliativberatung

Online Palliativberatung

Was online möglich ist und was nicht

Diese Seite erklärt, wann eine palliativmedizinische Onlineberatung sinnvoll sein kann, welche Fragen besprochen werden können und wo die Grenzen einer Beratung aus der Ferne liegen.

Wofür die Beratung gedacht ist

Orientierung

Einordnung der Situation, Klärung der wichtigsten Fragen und Vorbereitung sinnvoller nächster Schritte.

Symptomkontrolle

Beschwerden wie Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Unruhe, Angst oder Schwäche besser verstehen und gezielt besprechen.

Entscheidungen

Therapieziele, Belastungen, Lebensqualität und Wünsche strukturieren, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Für wen ist das sinnvoll?

Die Beratung richtet sich an Patientinnen und Patienten mit schwerer oder fortgeschrittener Erkrankung sowie an Angehörige, die Orientierung brauchen.

Sinnvoll ist eine Onlineberatung vor allem dann, wenn Fragen zur palliativen Versorgung, zur Symptomkontrolle, zu Therapiegrenzen, zur Versorgung zu Hause oder zu Gesprächen mit Behandelnden bestehen.

Sie ersetzt keine Behandlung vor Ort. Sie kann aber helfen, die Situation zu ordnen und gezielter mit Hausarzt, Klinik, Onkologie, SAPV, Hospizdienst oder Pflege zu sprechen.

So läuft es ab

1. Anfrage

Kurze Schilderung der Situation und der wichtigsten Frage.

2. Prüfung

Es wird geklärt, ob eine Onlineberatung sinnvoll und ärztlich vertretbar ist.

3. Zustimmung

Datenschutz, Fernberatung, Widerruf, AGB und Kostenhinweis werden bestätigt.

4. Termin

Der Termin erfolgt per Video oder Telefon, sobald die ärztliche Leistung ausdrücklich beauftragt wurde.

Wichtig

Palliaktiv ersetzt keine Notfallversorgung, keine körperliche Untersuchung und keine lokale Behandlung. Bei akuter Luftnot, starken Schmerzen, Bewusstseinsveränderungen, Blutungen, Krampfanfällen oder plötzlicher Verschlechterung muss der Rettungsdienst, der ärztliche Bereitschaftsdienst oder die behandelnde Einrichtung kontaktiert werden.